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Ein kurzer, fotografischer Rückblick auf meine Dienstzeit im Panzerbataillon 403

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Panzerbataillon 403

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1991 - 1993    Im Panzerbataillon 403 Schwerin Stern-Buchholz - Kompaniechef der 3.Panzerkompanie

serie-20-1.jpgEine der erfolgreichsten Gefechtsübungen war die Gegnerdarstellung im Rahmen einer zweiseitigen Übung in Bergen. Lt Hippe und Lt. Reich am Chefpanzer beim Eintragen der Lage in die Karten.

serie-20-2.jpgDie 3. Kp mit unterstelltem PzGrenZug, 2 Brückenlegepanzern BIBER, VB, dem vorgeschobenen Artilleriebeobachter und San-Panzer, hatte Auftrag, anzugreifen eine PzKp in der Verteidigung mit PzJgZg auf Zusammenarbeit angewiesen und PzKp des Btl in der Reserve.

serie-20-3.jpgDie gesamte Streitmacht "Rot", aufgestellt zur Übungsauswertung. Für mich als NVA-Soldat ein unvergessliches Erlebnis, diese Truppe auf Grundlage völlig eigenständiger Entschlüsse führen zu dürfen und können.

serie-20-4.jpgDie stolze 3. Panzerkompanie hat sich außerordentlich gut geschlagen. Dem Kasernennamen "Blücherkaserne" haben wir alle Ehre gemacht, so der stellv BtlKdr. OTL Stelter

serie-21-1.jpgDer deutsche und der italienische Verteidigungsminister zu Besuch im PzBtl 403. Die 3. Kp hatte Auftrag, eine gemeinsame Gefechtsübung vorzuführen.

serie-21-3.jpgDie Besucher auf dem Feldherrnhügel des Standortübungsplatzes. Rechts neben Volker Rühe unser Bataillonskommandeur OTL i.G. Reinhard Golks.

serie-21-2.jpgAuswertung am Sandkasten. Auch hier konnte die 3. Kp wiederum überzeugen. Übrigens, die Sandkastenausrüstung stammt aus Beständen der NVA und hat uns wertvolle Dienste in der Ausbildung geleistet.

serie-21-4.jpgDas Lageschema der Vorführung. Für diese Lage war der Standortübungsplatz Stern-Buchholz natürlich zu klein. Aber wir haben auch das sehr gut verkauft.

serie-26-2.jpgWährend des Übungsplatzaufenthaltes im Februar 1993 nahm die 3. Kp an einer Brigadegefechtsübung teil. Diese dreiseitige, mehrtägige Übung war äußerst anspruchsvoll und oriententierte sich bereits an Elementen eines UN-Einsatzes.

serie-22-1.jpgDie 3. Kp wurde einem PzGrenBtl unterstellt, gab einen PzZug ab und nahm einen PzgrenZug auf. Zeitweise war ein Zug PzFlak GEPARD auf Zusammenarbeit angewiesen. Artilleriebeobachter und SanPz gehörten selbstverständlich dazu. Hier die Kp noch auf einer Schießbahn, bereit zum Verlegen in den Verfügungsraum.

serie-23-1.jpgMarschpause unmittelbar nach erreichen des Übungsraumes, hier Panzer der 3. Kompanie und SPz MARDER des unterstellten PzGrenZuges.

serie-23-2.jpgGanz vorn der Chefpanzer, noch mit der blauen Signalflagge für den Straßenmarsch. Unmittelbar darauf trat die Kompanie zum Angriff an.

serie-23-4b.jpgEin Schiedsrichter des beobachtenden BtlKdrs 403 am Chefpanzer. Als Ladeschütze handelt wie üblich der KpTrpFhr, der "Stabschef" der PzKp

serie-23-3.jpgWährend des Marsches in den Sammelraum nach der Gefechtsübung. Das Gelände in Bergen hatte durch die Panzer und das widrige Wetter stark gelitten. Das Foto nahm mein Fahrer während der Fahrt auf.

serie-19-3.jpgDer Chef auf seinem absoluten Lieblingsplatz, dem Kommandantensitz des Leopard 1A5

serie-24-1.jpgAbschließendes Antreten der Übungstruppe der Brigadegefechtsübung. Übrigens handelten auch niederländische Artilleristen bei dieser Übung mit.

serie-24-4.jpgNach der Gefechtsübung stand wieder Schul- und Gefechtschießen der Panzerzüge auf dem Ausbildungsplan. Eine rund 60 km lange nichtöffentliche Ringstraße umfasst den Platz und erlaubt schnelles Verlegen zu allen Schießbahnen.

serie-27-1.jpgHier rollt die Kp nach der Verlegung vom Kettenabstellplatz auf der Schießbahn ein und stellt sich auf der Platte auf, wo sofort die Überprüfungen und Vorbereitungen zum Schießen erfolgt. Für den NVA-Soldaten ungewohnt, die Zugführer handeln selbständig, dabei absolut zuverlässig. Der Chef stört eigentlich nur ...

serie-24-2.jpgAn diesem Tag fiel das Schießen aus. Starker Nebel verhinderte sogar die Sicht durch das Wärmebildzielfernrohr. Ersatzweise befiehlt hier der Chef Infanterieschießen mit den Besatzungswaffen Pistole, MPi UZI. und MG-3.

serie-25-1.jpgDas Nachtgefechtschießen der Züge konnte nicht durchgeführt werden. In der Proberunde rutschte ein Panzer beim Ausweichen von der Schießbahn, die hier auf einem Damm verläuft. Die Nacht verging über die schwierige Bergung.

serie-34-4.jpgLange vorher geplant war die Unterwasserfahrausbildung. Schon auf dem Standortübungsplatz und der Kasernenschwimmhalle übten die Besatzungen unter Leitung der Zugführer alle notwendigen Handlungen.

serie-34-5.jpgEndlich war es soweit. Der Panzer des Lt. Reich mit OFw Ohm kurz vor dem Einfahren in das Tiefwatbecken. Dieses Becken ist ein künstliches Wasserhinderniss, das wie eine Flusslauf aufgebaut ist und so relativ einfach beste Bedingungen für diese Ausbildung bietet.

serie-27-3.jpgEigentlich ließ die Dicke des Eises eine Unterwasserfahrt nicht zu. Auf Entschluß des Chefs wurde eine "Dichteprüfung" durchgeführt. Es wäre zu schade gewesen, ohne Bad und erfolglos in die Kaserne zurück zu kehren.

serie-27-4.jpgDer Panzer des HFw Michael Dall nach der Unterwasserfahrt. Am Turm hat sich eine Eisscholle verklemmt, die deutlich die Dicke des Eises erkennen lässt. Bei schnellerer Wasserdurchfahrt hätte solch eine Scholle den Tiefwatschacht beschädigen können.

serie-26-1.jpgEin stimmungsvolles Foto während der Brigadegefechtsübung.

serie-27-2.jpgGroßreinigung zum Abschluss des Übunsplatzaufenthaltes. Kanonen schruppen, Abspritzen am Waschplatz und dann, ab nach Hause. Es reicht für dieses mal.

serie-24-3.jpgDer Zweitwagen, ungepanzert, des Chefs. Am Heck prangt das Wappentier der 3. Kompanie, der springende Leopard. Natürlich zeigt er sich auch auf jedem unserer Kampfpanzer.

 3. Kompanie PzBtl 403Das Wappen der 3. Kompanie. Es zeigt das Schweriner Schloss, als Zeichen der Verbundenheit mit der Garnisonsstadt, die Sterne für Stern-Buchholz und den schnellen Leoparden, Symbol der Kampfpanzer des Panzerbataillons 403.

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Stefan Kotsch